Dr. Christoph Hoffmann

Einer von uns

Koalition der Vernunft

Über mich


Als ehem. Förster/Bürgermeister bin ich Praktiker und vertrete meine Heimat (lebe mit Frau und Sohn in Südbaden) im Bundestag

Kurzlebenslauf

Studium Forstwissenschaft Uni Freiburg i.Br., Staatsexamen 1985, über 15 Jahre Tätigkeit als Förster in Landesverwaltungen, Schwerpunkt Forsteinrichtung und Holzverkauf. 2 Jahre Technische Zusammenarbeit (GTZ) Waldbewirtschaftung und Naturschutz in der Elfenbeinküste. Von 2007 bis 2017 Bürgermeister der Gemeinde Bad Bellingen (Wiederwahl 2015). Gewählt in den Kreistag Lörrach, dort Umweltausschuss und AK Finanzen.

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Dafür setze ich mich ein


Ich will noch mehr tun für Land und Leute. Die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft in Freiheit, Sicherheit und Verantwortung ist mein Anliegen.

Südbaden

Das wirtschaftlich starke Südbaden braucht eine bessere Wahrnehmung in Berlin. Einige wichtige regionale Ziele:

- Infrastruktur und Verkehr
- Gesundheit und Soziales
- Landwirtschaft
- Forstwirtschaft
- Handwerk
- Tourismus
- Klimaschutz, CO2

Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Die bisherige Politik ist hier krachend gescheitert. Wir brauchen deshalb drei wichtige Ansätze:

1. UN-Programme müssen volle Unterstützung erfahren, statt stets mit bilateralen Ansätzen globale Ziele zu verfehlen.
2. Bilaterale Ansätze sollten sich auf Grundbildung und v.a. Bildung von Frauen konzentrieren.
3. Freier, aber fairer Handel. Dabei dürfen die Märkte Afrikas nicht mit Überschuss oder Abfall aus Europa geflutet werden.

Neuigkeiten


Aktuelles finden Sie hier: http://www.christoph-hoffmann.info
Meine Termine finden sich hier: http://www.christoph-hoffmann.info/termine.html

Gutes und informatives Gespräch mit Bürgermeister Manfred Kreutz (Gemeinde St. Märgen). Der Bürgermeister stellte seine Gemeinde vor und nannte Land- und Forstwirtschaft, Bauhandwerk und Fremdenverkehr als Haupterwerbsquellen. Als wichtige Projekte beschrieb er die diesjährigen Feiern zum 900-jährigen Bestehen St. Märgens sowie die weitere Förderung der Ansiedlung von Dienstleistungszentren in den Bereichen Kultur, Fremdenverkehr und Gesundheit, wie sie bereits mit dem Arzt- und Physiotherapiezentrum sowie dem im Alten Rathaus eingerichteten Klostermuseum verwirklicht ist. Als aktuelle Herausforderungen nannte Herr Kreutz die Deckungslücke beim Breitbandausbau und den öffentlichen Personennahverkehr, für den er sich eine verbesserte Taktung und eine direktere Route (über Wagensteig und Himmelreich statt über St. Peter) wünscht. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und werde mich in Berlin nach Kräften für die Belange der südbadischen Gemeinden einsetzen!

Der kleine Abschnitt, den die GroKo in ihrem Koalitionsvertrag der Entwicklungspolitik widmet, ist zwar voller guter Willenserklärungen und Schlagworte, wird aber wenig konkret und folgt weder einer klaren Linie noch einem Konzept. Letzteres wäre aber gerade angesichts der neuen Herausforderungen bei Klimaschutz und durch Klimawandel oder Armut bedingte Migration wichtig. Der Passus zur Entwicklungspolitik enthält unzählige „Sollen und Wollen“; eben jene strategische Unschärfe, die alles und nichts bedeuten kann. Eine echte Trendwende bleibt aus. Dabei bräuchten wir eine Priorisierung der Grundbildung im Bildungsbereich, effektiven Klimaschutz durch Waldaufbau oder einen deutlichen Fokus auf multilaterale Programme. Zudem ist eine sehr europäische Sicht der Dinge wie ökologische und soziale Standards oder der Aufbau von Digitalzentren und E-Health-Maßnahmen nicht zielführend. In vielen ländlichen Räumen Afrikas geht es zunächst einmal darum, die Stromversorgung aufzubauen und die tägliche Nahrung zu organisieren. Es wäre sinnvoll, auf örtliche Prioritäten und kulturelle Voraussetzungen einzugehen. Die finanzielle Ausstattung des Entwicklungsetats soll erhöht werden auf eine ODA-Quote von 0,7 % des BIP – das ist das OECD-Ziel. Dies würde fast eine Verdoppelung des Etats bedeuten (heutige ODA-Quote: 0,4 %). Wann das Ziel jedoch erreicht werden soll, steht leider nicht im Koalitionsvertrag.

Es freut mich, dass Minister Peter Hauk sich nun im Kabinett gegen seinen grünen Ministerkollegen Franz Untersteller nach anfänglichem Dissens durchsetzen konnte und die Schonzeit für Wildschweine im März und April aufgehoben werden soll. Damit haben die Jäger endlich bessere Möglichkeiten, eine Absenkung der Wildschweinpopulation als Prävention gegen die Afrikanische Schweinepest vorzunehmen. Bleibt nur zu hoffen, dass weitere FDP-Forderungen wie die Rücknahme der zu detaillierten Regelungen bei den Kirrungen auch berücksichtigt werden, sodass die Bejagung der Wildschweine einfacher wird. Die Afrikanische Schweinpest bedroht in existenzieller Weise rund 23.000 landwirtschaftliche Betriebe mit Schweinezucht. Minister Hauk will am Freitag weitere Maßnahmen verkünden.

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Mein politischer Werdegang


Ich habe in meinem Leben viele Stationen durchlaufen, die mir die für den Bundestag nötige Lebenserfahrung gebracht haben. Ich bin Praktiker.

  • 1983

    Staatsexamen

    Vorbereitungsdienst für die höhere Forstlaufbahn beim Land Baden-Württemberg beim Staatlichen Forstamt in Kandern. Staatsexamen 1985
  • 1986

    Forstverwaltung Rheinland-Pfalz Bezirksregierung Koblenz

    Forsteinrichtung und Standortskartierung Bereich Hunsrück und Eifel, Mitarbeit Entwicklung Software für die Forsteinrichtung
  • 1989

    Pressesprecher bei einem deutschen Skisporttouristik-Unternehmen

  • 1992

    Forsteinrichtung und Leitung einer Forsteinrichtungssektion

    an der Bezirksregierung Neustadt a.d.W., Rheinland-Pfalz
  • 1993

    Referent Waldbau, Biologische Produktion Forstdirektion Karlsruhe

    Mitarbeit beim Ministerium Ländlicher Raum Stuttgart, Waldschutzgebietskonzeption, Ausweisen von Bann- und Schutzwäldern
  • 1995

    Auslandsmitarbeiter Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ)

    Waldbewirtschaftung und Naturschutz in der Elfenbeinküste, Westafrika. Berater einer Regionalabteilung der ivorischen Forstentwicklung.
  • 1997

    Leiter Forstamt Großbottwar LKR Ludwigsburg

    Nach langen Jahren roter Zahlen erstmals schwarze Zahlen in diesem Forstamt erzielt dank guter Mitarbeiter
  • 1998

    Leiter Projekt Marketing von Rundholz LFV Baden-Württemberg

    Verkauf von Spezialsortimenten an heimihsce Sägewerke, Export von Rundholz nach China, Italien, Frankreich, Benelux
  • 2000

    Leiter Organisationseinheit Zentraler Kundenservice Holzverkauf

    Mitarbeit im EU-Twinningprojekt: Beratung der Polnischen Regierung zu Förderfragen in der Forstwirtschaft
  • 2004

    Leiter Staatliches Forstamt Todtmoos, zeitweise Forstamt Todtnau

    u.a. Einführung von maschinellem Wintereinschlag, Privatisierung der Forstbetreibsgemeinschaft Ibach Auflösung des Amtes 2005
  • 2005

    Stv. Leiter Forstbezirk Staufen beim Landratsamt Breisgau Hochschwarzwald

    Betreuung Kommunalwald Hartheim, Neuenburg, Müllheim, Auggen, Ballrechten Dottingen, Heitersheim u.a.m.
  • 2007

    Bürgermeister Gemeinde Bad Bellingen

    Wiederwahl 2015, Kreistag Lörrach, Kreisvorsitzender u. Vorstand Gemeindetag Baden Württemberg , Präsident Districtrat TE Basel

In Kontakt bleiben


Jetzt ist die Zeit Weichen zu stellen: Ich freue mich über Ihre Anregungen und Zuschriften unter christoph.hoffmann@bundestag.de

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11011 Berlin
Deutschland

Telefon
+49 (0)30 227-72380
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